Erfahrungen

1. Sorgfältige Planung und Auswahl des Industriebodens braucht Zeit

Für den Industriebetrieb ist der Fussboden eines der wichtigsten Bauteile. In der Planung wird er jedoch meist zuletzt berücksichtigt. Konstruktive Merkmale eines Industriefussbodens wie Plattendicke, Festigkeit, Fugenabstände, Unterbau usw. sollten ebenso wie der Bauablauf gemeinsam mit den ausführenden Fachbetrieben rechzeitig geplant und festgelegt werden.

2. Industrieböden sollen vielseitig nutzbar sein

Ein guter Industrieboden muss ebenso haltbar sein, wie das übrige Bauwerk und Nutzungsänderungen problemlos verkraften. Viele Industrieböden sind wasser- und ölfest, nicht brennbar und mechanisch hoch belastbar. Sie lassen sich farbig herstellen oder versiegeln, chemisch beständig beschichten, rutschsicher und pflegeleicht ausführen und elektrisch leitfähig ausrüsten.

3. Die Haftung muss unlösbar sein

Da Kunstharzbeschichtungen häufig wegen mangelndeer Haftung an der Tragschicht bei Wassereinwirkung oder hoher Belastung versagen, sollte die Verschleissschicht fest in den Untergrund integriert sein. Gute Haftbrücken und Hartstoffverschleisssichten garantieren unlösbare Haftung auch bei extremen Belastungen.

4. Baustellen müssen kontrolliert werden

Obwohl die Grundlagen der jeweiligen Technologie weithin bekannt sind, wird in der Baupraxis ständig gegen sie verstossen. Wem nützen die Verarbeitungs-anleitungen, die nicht befolgt werden? Die Möglichkeiten der Kontrolle und der Beratung an der Baustelle müssen genutzt werden, um Fehler zu vermeiden. Leicht kontrollierbare Produkte und Verfahren sind zu bevorzugen.

5. Die billigste Ausführung wird häufig zur teuersten

Qualität hat ihren Preis; sie erfordert sorgfältige Materialauswahl, hochwertige Rohstoffe und gekonnte handwerkliche Ausführung. Überlassen Sie das am stärksten beanspruchte Bauteil nicht "irgendwem", sondern erfahrenen und gut ausgebildeten Fachleuten, auf die Verlass ist.